Referenzobjekte
Grabenlose Rohrsanierung am Tribber BachIn Sassnitz wurde der erste Abschnitt der Rohrauswechslung im Berstlining-Verfahren mit flexiblen Berstsystemen realisiertSassnitz. Der Wasser- und Bodenverband „Rügen“ hat im November 2006 die Sanierung der Rohrleitung DN 1000 und DN 1000 x 1500 (Eikanal) am „Tribber Bach“ im Berstverfahren öffentlich ausgeschrieben. Die Firma KURT Kanal- und Rohrtechnik GmbH Chemnitz hat das wirtschaftlichste Angebot erstellt und erhielt den Zuschlag für das Bauvorhaben, welches außerdem den Neubau von Ein- und Auslaufbauwerken, Schachtsanierung, Gerinneausbau und Gerinnebefestigung beinhaltet. Der Tribber Bach wird nun seit Mitte Februar neu verrohrt. Um der Einsturzgefahr des Altkanals an diesem Gewässer zu begegnen begannen die Mitarbeiter der Firma Kanal- und Rohrtechnik GmbH Chemnitz zunächst mit den Vorbereitungsarbeiten. Wie Polier Heiko Vinne nun informierte, sind diese in der entscheidenden Phase angekommen. Bis Mitte März wurde die Baufeldfreimachung inkl. der Erstellung einer Baustraße, der Aufbau der Wasserhaltung bzw. Bachumleitung, die Erneuerung des Bachprofils mit Wasserbausteinen, der Einbau der Rohrauflager mittels Stahltraversen und das Verpressen der Hohlräume im Altkanal für die nachträgliche Verdämmung ganz oder zumindest teilweise realisiert. Die Rohre aus Polyethylen von 12 Metern Länge und mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern (Simona® PE100 800 x 47,4 SDR 17) wurden in zwei Teilen (156 Meter und 36 Meter Länge) an der Straße der Jugend zusammengeschweißt und in Richtung Stadthafen abgelegt. Mit Windentechnik wurde dann das 156 Meter lange Rohr durch den Wald am Tribber Bach bis zur Öffnung, die unterhalb der Böschung an der Straße der Jugend liegt, geschleppt.
Weil die Zufahrtsstraße wegen der Zulieferung der „Rügenfisch“ – Fabrik erst ab Freitag Abend gesperrt werden durfte, wurde der erste Rohrstrang von 156 m Länge am Sonntag, den 18.03.2007, in die alte, aus Betonteilen bestehende Rohrleitung des Tribber Baches eingezogen. Dieser Altkanal liegt bis zu 10 Meter tief unter der Oberfläche und befindet sich in einem außerordentlich schadhaften Zustand. Modernste Maschinentechnikder Firma RBS Spezialmaschinen GmbH mit einer maximalen Zugkraft von 3000 kN, die am Oberlauf des Tribber Baches aufgestellt wurde, realisierte den Rohreinzug in das alte Betonrohr im Berstlining-Verfahren. Das flexible Zugseil der Berstmaschine für die Kraftübertragung von der Maschine auf den Rohrstrang und der angehängten Bersthülse kam den erheblichen Lageabweichungen des Altkanals entgegen und ermöglichte den Einzug des ersten Rohrstranges über den dazwischen liegenden Kanalschacht quasi „um die Ecke“. Das zweite Rohrteil von 36 Metern Länge wird in entgegen gesetzter Richtung, d.h. vom Oberlauf in Richtung Unterlauf, voraussichtlich in der 12. Kalenderwoche eingezogen. Diese Zweiteilung und der Einsatz flexibler Berstsysteme war notwendig, weil der Trassenverlauf in Höhe des "Schmetterlingsparkes" im vorhandenen Schacht stark abgewinkelt ist.
abschließende Anbindungsarbeiten und Arbeiten an den Bauwerken wurden fertig gestellt
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KURT
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