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KANAL- UND ROHRTECHNIK GMBH CHEMNITZ Mitglied im Güteschutz Kanalbau und im Rohrleitungsbauverband DVGW- Zertifiziertes Rohrleitungsbauunternehmen nach GW 301& GW 320-1 |
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>Schadensbilder |
KALIBER
BERSTLINING
Verfahrensablauf Der speziell nach der Kalibrierung angefertigte Berstkörper mit angehängtem Medienrohr wird im Rohr-in-Rohr-Verfahren (Relining) in die Altleitung eingezogen. Die Kraftübertragung wird mittels Stahlseil (Seilbersten) oder Kette (Kettenbersten) realisiert. Das Verfahren hat den Vorteil, dass die vorhandenen Schächte als Zielstationen für das Berstlining genutzt werden können. Durch die hohe Flexibilität des Seiles bzw. der Kette können auch Leitungen mit stärkeren Lageabweichungen und Unterbögen, bei denen der Einsatz des Berstgestänges nicht möglich ist, grabenlos erneuert werden. Bei der Rohrleitungssanierung im Kaliberberstverfahren wird das partiell oder komplett deformierte Altrohr wieder in die Ausgangsform zurückversetzt, die statische Tragfähigkeit übernimmt jedoch das Neurohr. Der dabei entstehende Ringraum bleibt geringfügig klein.
Einsatzbereiche Der Einsatz des Kalierberstens beginnt dann, wenn das Schlauchrelining versagt, nämlich dort wo der Altkanal bereits massive Schädigungen wie Scherbenbildung, Deformationen und Muffenversätze aufweist. Der Altkanal muss keine statischen Funktionen übernehmen, Hausanschlüsse können im geschlossenen Verfahren eingebunden werden. Der faltenlose Rohreinbau ermöglicht ein qualitativ einwandfreies, hochwertiges Neurohr.
Besonders hervorzuheben ist, dass bei der von uns eingesetzten Technik die
vorhandenen Schachtgerinne im Regelfall erhalten bleiben. Vorraussetzung
hierfür ist ein Innendurchmesser der Schächte von mindestens 1000 mm.
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