Beim Relining werden Neurohre mit kleinerem Querschnitt direkt in die Altleitung eingezogen. Der verbleibende Ringraum kann während des Rohreinzugs mit Spezialmörtel verdämmt werden und bildet somit ein formschlüssiges und statisch tragfähiges Gesamtsystem. Als wirtschaftliche Möglichkeit ist das Relining-Verfahren für die grabenlose Erneuerung von Druckrohr- und Freigefälleleitungen in nahezu allen Durchmessern und Querschnitten geeignet.
Der faltenfreie Einbau von Vollwandrohren versichert ein qualitativ einwandfreies und absolut dichtes Neurohrsystem. Der Altkanal muss keinerlei statische Aufgaben erfüllen. Somit ist dieses Verfahren für den grabenlosen Einbau auch von partiell zerstörten Altrohrleitungen und Rohrdimensionen von über 2000 mm geeignet.