Das UV-Liner-Verfahren bietet eine besonders schnelle und umweltfreundliche Lösung für die grabenlose Sanierung von Abwasserkanälen. Durch den Einsatz von GFK-Linern, die mittels UV-Licht ausgehärtet werden, lassen sich Bestandsleitungen dauerhaft und wirtschaftlich instand setzen – mit minimalem Eingriff in die Umgebung.
Beim UV-Liner-Verfahren wird ein mit Kunstharz imprägnierter glasfaserverstärkter Schlauchliner in den zu sanierenden Kanal eingebracht. Der anschließend mittels Druckluft aufgestellte Liner nimmt die Form des bestehenden Rohres an. Die Aushärtung erfolgt mittels UV-Licht.
Der Aushärtevorgang basiert auf einer radikalischen Polymerisation. Dies bedeutet, dass UV-Strahler im sogenannten „Lichtzug“ eine chemische Reaktion im Harz initiieren, wodurch der Liner in kürzester Zeit aushärtet. Dabei kommt es zu einer Kombination aus UV-Bestrahlung und thermischer Energie, womit auch bei größeren Wandstärken eine vollständige Durchhärtung gewährleistet werden kann.
Abzweige können anschließend grabenlos mittels Robotertechnik wieder geöffnet und mittels GFK-Hutprofilen angebunden werden.
Die Vorteile des UV-Liner-Verfahrens auf einen Blick:
Das UV-Liner-Verfahren eignet sich besonders für die grabenlose Sanierung von kommunalen und industriellen Abwasserleitungen der meisten Dimensionen und Querschnitte.