Minimalinvasive Rohrsanierung mittels Robotertechnik

Egal ob bei partieller Sanierung von Rohrleitungen oder grabenloser Anbindung von Abzweigen und Anschlüssen, grabenlose Sanierung und Erneuerung von Rohrleitungen und Kanälen wird erst durch den Einsatz moderner Robotertechnik richtig sinnvoll.

Spezialfahrzeug mit Fräsroboter-Technik

Verfahrensbeschreibung: Wie funktioniert die Rohrsanierung mittels Roboter?

Roboter kommen in der grabenlosen Sanierung und Erneuerung von Rohrleitungen und Kanälen in vielfältiger Art und Weise zum Einsatz. Dabei wird ein selbstfahrender Roboter mit hydraulischem oder elektrischem Antrieb in das Rohr eingebracht. Mittels verschiedener Werkzeuge und kraftvoller kann der Roboter im Rohr verschiedene Aufgaben erledigen.

Partielle Sanierung

Roboter kommen zum Einsatz, wenn Rohrschäden partiell repariert werden müssen. Der Roboter wird in diesem Fall mit einem speziellen Setzgerät ergänzt. Dies ermöglicht das Einbringen von Kurzlinern oder Innenmanschetten um die Schadstelle zu sanieren. Auch das direkte Verpressen und Verspachteln von Schadstellen mittels Roboter ist möglich.

Rohrvorbereitung

Im Vorfeld des Einzugs eines Neurohres im Berstlining oder TIP-Verfahren oder eines Schlauchliners werden Roboter eingesetzt um das Rohr für den Einzug vorzubereiten. Dabei werden mittels Fräswerkzeug Hindernisse, wie Wurzeleinwüchse beseitigt oder die Oberfläche der Rohrinnenseite gefräst um eine Beschädigung des einzuziehenden Liners zu verhindern.

Grabenlose Anbindung von Abzweigen und Hausanschlüssen

Nach dem Einzug eines Neurohres im Berstlining oder TIP-Verfahren oder eines Schlauchliners werden Roboter eingesetzt um bestehende Anschlüsse und Abzweige wieder zu öffnen und an das erneuerte oder sanierte Rohr mittels Innenschweißsattel bzw. Hutprofil anzubinden.